| NIZZA |
| NIZZA, das Italienerin |
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 NIZZA - Front de Mer
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 NIZZA - Hotel Negresco
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| NIZZA ist die 5. groesste Stadt Frankreich's, italienisch beinflusst
mit elegantem Flair und gleichzeitig sehr buergerlich und lebhaft. |
NIZZA - Hotel Negresco Seine milden und sonnenreichen Winter, die thypisch mediterrane Kueche, die barocke Altstadt mit ihren pittorecken Gassen, die roten und ockerfarbenen Haeuserfassaden haben Anfang des Jahrhunderts vor allem Englaender,aber auch anderes internationales Publikum angezogen. Auch die Russen haben ihre Praesenz stark markiert. Diese oft betuchten Gaeste, Zaren, Prinzen, Koenige und Kuenstler haben ausschweifende Villen gebaut und und als Kultur - und Freizeitangebot Theater, die Oper |
NIZZA - Palmenbäume und Palast und ein Hippodrom geschaffen. Diese ersten Touristen haben die Stadt gepraegt und haben ihr den Chic gegeben, den sie heute immer noch besitzt. In den 30gern lassen sich in Nizza juedische Kuenstler und Kommunisten nieder, die dem Faschismus entfliehen wollen. Durch diese Oeffnung und Einfluss hat sich Nizza zur Kunst- und Kulturstadt entwickelt, unzaehlige Museen und Galerien erfreuen den Besucher. Mit der Gruendung der Acropolis, Sophia- Antipolis, dem internationalen Flughafen, hat sich heute die Stadt in der Industrie, der Wissenschaft und den neuen Technologien einen internationalen Namen geschaffen. SEHENSWERT ist der Stadtteil CIMIEZ, der "schicke Huegel" Nizzas. Lange vor Koenigin Victoria haben sich hier reiche Roemer im 1. Jhd. v. Ch. niedergelassen und haben die kleine Stadt Cémelenium gegruendet. Nach der Invasion der Barbaren wird die Stadt verlassen. Im 16. Jhd. lassen sich erneut Franzosen nieder, ab dem 18. Jhd. wird dieser Stadtteil das priviligierte Wohngebiet der Aristokratie und Bourgoisie. Die Arenen, die aus dem 1. bis 3. Jhd. stammen, sind eher klein. Trotz ihrem Verfall kann man noch die Zugaenge , sowie Sockel , an denen die Tuecher befestigt waren, die die Zuschauer vor der Sonne schuetzten, erkennen. Hier findet heute jeden Sommer das bekannte Jazzfestival statt. Im Archeologischen Museum sind alle Objekte, die bei Ausgrabungen gefunden wurden , ausgestellt: Toepferwaren, Mosaike, Schmuck. Hier koennen Sie das Leben der Einwohner von Cémelenium waehrend der roemischen Epoche erforschen, im Erdgeschoss ist die bekannte Maske von Silène ausgestellt. Die wieder ausgegrabene Stadt ist fuer den Besucher von grossem Interesse: sie ist aus Palaeochretianischer Zeit, vor allem die Thermen zeigen das hohe technische Nivea dieser Zivilisation aus dem 3. Jhd. Das Franziskanerkloster aus dem 16. Jhd. ist, auf ein Benediktinerkloster aus dem 9. Jhd. gebaut Diese haben die existierende Kirche restauriert und den Kirchturm neu dazugebaut. In der St. Margueritekirche befinden sich 3 Malereien des bekannten primitiven Malers Louis Bréa aus Nizza: die Froemmigkeit aus dem Jahre 1475, ein Kreuzungsbild von 1512 und die Kreuzabnahme Christies, die er zwischen 1515 und 1520 zusammen mit seinem Bruder gemalt hat. Im Franziskanermuseum ist das Leben des Ordens vom 3. Jhd. bis heute zusammengestellt. Von den Gaertendes Klosters, in denen Zitronen und Blumen wachsen, haben Sie einen schoenen Blickl auf Nizza. Auf dem kleinen Friedhof in Cimiez, der 1840 gegeruendet wurde , ruhen Matisse, Raoul Dufy, Trachel und der Schriftsteller Roger Martin du Gard. Das MATISSEMUSEUM, mit Blick auf's Meer,befindet sich in einer somptueusen Villa aus dem 17. Jhd. inspiriert nach den grossen, roten und ockerfarbenen Genuesern Stadthaeusern, inmitten eines schoenen Parks. Hier sind 30 Bilder, 50 Bronzen und einige Zeichnungen von Matisse ausgestellt. Das Musée Chagall wurde vom Architekten André Hermant zusammen mit Chagall entworfen. Von der Bibel inspiriert, sehen Sie auf 17 Wandbildern die Nachricht, die diese ueberbringen moechte. In der ALTSTADT weht ein Hauch Italiens. Die Altstadt wurde im 17. und 18. Jhd in schlichtem Stil erbaut. Sie grenzt sich durch den Schlossberg, den Cours Saleya und den Bd. St. Jaures ab. Kleine lebhafte Gassen, Labyrinthe, in der man die Zeit vergisst, Kuechengerueche, Strassencafés, ein Duft Italiens, Stimmungen, die Sie beim Flanieren einfangen... COURS SALEYA, elegant und mondaen im 18. Jhd., ist heute lebhaft und authentisch. Hier findet taeglich der Blumenmarkt, Gemuese- und Fruechtemarkt, sowie der Antiquitaetenmarkt statt. Die Kirche St. Francois de Paule mit ihrem golden Kirchturm, stammt aus dem 18. Jhd, ihre Fassade ist schlicht, der Innenraum auesserst harmonieus. In der Oper, mit ihrer schoenen Fassade und ausgefallenen Marquise treten regelmaessig renomierte Kuenstler auf. Auf dem Place du Palais, ein neu geschaffener Platz in der Altsatdt ist jeden Samstag Buecherflohmarkt. Schauen Sie sich den Glockenturm des Palais Rusca aus dem 18. Jhd. und den Palais Spitalien de Cessole fuer seine schoenen, schmiedeisernen Tueren und Balkone an. Die Kathedrale St. Réparade, am Place Rosetti, ist eine der charmantesen Kirchen der Altstadt. 1650 erbaut wird sie im Laufe des 18. und 19. Jhd.erweitert und transformiert. Die glaenzenden Dachziegel schmuecken den Dom ( genuesisch ). Die Barockfassade hat eine diskrete Eleganz, in der Kirche kommt der reiche Barockstil vollends zur Geltung. Der Palais Lascaris wird 1643 von der Familie Lascaris Vintimille im genuesischen Stil erbaut. Die barocke Fassade ist mit reich verzierten Balkonen und Ballustraden geschmueckt. Beachten Sie die Masken an den Fenstern. Wenn Sie das Musée des Collections, das sich im Palais befindet besuchen , werfen Sie einen Blick auf die mit mythologischen Motiven bemalte Decke. Die Kirche Saint Martin Sait Augustin, eine der aeltesten Kirchen der Gemeinde ( 1510 ) wird im 17. Jhd. wieder neu aufgebaut. Luther hat hier 1514 eine Messe gelesen, Garibaldi wurde hier getauft. Das Kirchenschiff ist im barocken Stil, hinter dem Altar ist ein Wandbild von Louis Bréa. Das MAMAC ( Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain ) wurde vom Architekten Yves Bayard gebaut. Das moderne Gebaeude besteht aus 4 Tuermen, mit Marmor aus Carrare vergleidet und mit verglasten Fussgaengerbruecken verbunden. Im ersten Stock befinden sich wechselnde Ausstellungen. Im 2. Stock sind die Kuenstler der école de Nice, unter ihnen Yves Klein, Nicky de St; Phalle, Jean Tinguely, Arman, Christo und César ausgestellt. Der 3. Stock, von dem Sie auch eine herrliche Sicht ueber die Stadt haben , ist amerikanischen Kuenstlern wie Keith Haring, Andy Warhol und anderen gewiedmet. Viele Kuenstler sind in Nizza geboren oder leben hier, in den 60gern hat sich hier die kreatifste Kunstszene Europas abgespielt. In einem versteckten Winkel der Alstadt steht die Eglise de Gésu, die auch Eglise St. Jaques genannt wird. Aus dem 17. Jhd, vom Jesuitenorden erbaut, nahm sie ihre Inspiration von der Gésukirche in Rom. Das Kirchenschiff ist niedrig gehalten, mit goldenem Stuck und Fresken dekoriert. Ein Besuch der Sakristei lohnt sich fuer die Decke und die 17 aus massiem Nussbaum bestehenden Chorstuehle, dem Reichtum der Kirche. Die Kapelle Sainte Rita, auch Saint Giaume genannt wird von den Menschen aus Nizza mit einem besonderen Kult umworben, die heilige Rita, die von italienischen Immigranten eingefuehrt wurde, ist die Schutzpatronin der Hoffnungslosen. Sie wird im 17. Jhd.von den Karmelitern auf die Grundmauern einer Kapelle aus dem Mittelalter gebaut. Die Innendekoration ist nach der italienischen Mode gestaltet, das heisst sehr dekoriert und ueberfuellt. Die Miséricorde, auch Buessermoenchkapelle genannt, ist ein Meisterwerk barocker Kunst. Sie wurde 1736 vom Piemontaeser Architekten Bernardo Vittone errichtet. Matisse wohnte von 1921 bis 1928 in dem schoenen ockerfarbenen Herrschaftshaus Cais de Pierlas aus dem 17. Jhd. Das Schloss, doch eher der Schlossberg, da das Schloss im Jahre 1706 von den Truppen Louis XIV zerstoert wurde und seither nicht mehr existiert, ist der Ursprung Nizzas. Die Griechen waren hier schon im 1. Jhd. v. Ch., die Roemer haben diesen Berg im Mittelalter besiedelt und die Stadt konzentrierte sich auf diesen Punkt. Aus dieser Epoche stehen nur noch die Ueberreste der Kathedrale St. Marie. Heute ist der Schlossberg ein immenser Stadtpark, von dem man ein wunderschoenes Panorama auf die Altstadt, das Hinterland und den Strand hat. Im "Tour Bellanda " , der im 19. Jhd. auf einen Turm der Zitadelle aus dem Mittelalter gebaut wurde, lebte laengere Zeit der bekannte Musiker Hector Berlioz . Fuer die Liebhaber des Meeres ist hier heute das Musée national de la Marine untergebracht. Die PROMENADE DES ANGLAIS: der Name ruehrt von der englischen Kolonie, die seit dem 18. Jhd. an der Cote d'Azur sehr praesent war. Sie hat die Uferpromenade , die fast 10 km die schoene Linie der Bucht nachzeichnet, gegruendet. Nach einigen Modifikationen hat sie 1931 ihre heutige Dimension erreicht und wurde vom Sohn der Koenigin Victoria eingeweiht. Neben einigen modernen Details, wie die Stuehle de Wilmotte, die fuer den Gast berreit stehen, hat die Promenade ihren Cachet der 30er Jahre erhalten. Auf dem See des Parc Phoenix steht das Musée des Arts Asiatiques, eine Realisation des japanischen Architekten Kenzo Tange. Es laedt Sie zu einer faszinierenden Reise durch die 4 asiatischen Zivilisationen: Japan, China, Kambodscha und Indien ein. Bilder, Skulpturen, Keramiken sind in einem minimalistischen Rahmen, der zur Meditation einlaedt , ausgestelllt. Das NEGRESCO, , somptueuser Zeuge des verflogenen Glanzes der Stadt, wurde 1912 fuer den Rumaenen Henri Negreso gebaut. Die beindruckende Glasfront ist von Gustave Eiffel, der Baccaratt- Kristallleuchter ist 5m hoch und wiegt nicht weniger als 1t! Das Hotel besucht sich wie ein Museum, Sie sehen den groessten Wandteppich aus Aubusson der jemals realisiert wurde, sowie Werke von Arman, Picasso und César. Der Palais Masséna wird 1900 nach dem Modell italienischer Villen gebaut. Seit 1921 befindet sich hier das Musée de l'Histoire locale. Direkt zwischen Uferpromenade und Place Masséna ist der Park "Jardin Albert 1er", zwischen 1861 und 1890 geschaffen. In diesem franzoesisch angelegten Park , mit vielen exotischen Baeumen, einem Brunnen von Volti, ist auch das Theatre de Verdure, wo oft Konzerte und Theaterauffuehrungen stattfinden. In den verschiedenen Stadtteilen finden Sie historische, sowie architektonische Kostbarkeiten. Die russisch- orthodoxe Kathedrale St. Nicolas, 1912 von einem russischen Architekten erbaut, ist die groesste russische Kirche, die jemals ausserhalb Russlands gebaut wurde. Sie symbolisiert die Wichtigkeit der russischen Kommune im 19. Jhd. an der Cote d'Azur. Das Musée des Beaux Arts ist in einer Villa, die 1878 fuer die ukrainische Prinzessin Kotschoubey erbaut wurde. Hier sehen Sie Meisterwerke aus dem 17/ 18/ 19. Jhd. Im Naturkundemuseum befindet sich eine grosse Sammlung von Mineralien, Schaedeln, Beschreibung der Erdschichten etc....Das Terra Amatamuseum befindet sich bei den prehistorischen Ausgrabungen, die soweit rekonstruiert sind, dass man das Leben der Menschen dieser Epoche mit ihren diversen Steinwerkzeugen, nachverfolgen kann. In der Acropolis/ Palais de Congrès ( 1984 ), diesem beeindruckenden Bau aus Beton und Glas, sehen Sie einige Werke moderner Kuenstler, unter anderem der bekannnte Daumen von César. Das Musée d' Art naif A. Jakovsky ( ausserhalb der Stadt ), ist im eleganten Schloss Sainte Hélène, im Herzen eines schoenen Parks. Es ist die Stiftung Anatole Jakovsky's, ein bekannter Kunstkritiker und Verfechter der naiven Kunst, der 600 Bilder gespendet hat. Schlussendlich wollen wir nicht vergessen, dass Nizza vor allem auch ein Badeort ist, 8km Steinstrand mitten in der Stadt, die meisten oeffentlich und gratis, mit Duschen, Toiletten, Beachvolley.... |
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