| L’ARRIERE PAYS |
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 L’ARRIERE PAYS - St Paul de Vence
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 L’ARRIERE PAYS - Grasse
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| Sobald man die Kueste in Richtung Hinterland verlaesst, ist man gleich
in den Bergen. Kleine Strassen, ueber dem Meer liegend fuehren
serpentienienfoermig durch die reiche mediterrane Natur. Pinien,
Oliven, araomatische Kraeuter auf Terassen kultiviert, sowie kleine,
versteckte Steindoerfer erfreuen Ihr Auge. |
Im Hinterland von VENCE finden Sie besonders viele Doerfer, wovon die meisten im 19. Jhd. verlassen wurden, heute mit viel Geschmack restauriert und von Kuenstlern und Handwerkern bewohnt sind. SAINT PAUL DE VENCE erkennen Sie von weitem. Die Stadt liegt auf einem Fels, von einer Stadtmauer umgeben. Die Schoenheit des Platzes, die suesse Lebensart und das unglaubliche Licht hat viele Kuenstler angezogen und inspiriert. Wenn Sie auf den kleinen Gassen der Stadt flanieren, entdecken |
Sie wunderschoene Fassaden aus dem 16. und 18. Jhd., charmante Dorfplaetze, alte Brunnen und ausschweifende Gaerten. Von der Stadtmauer, die fast noch im Originalzustand ist, seit sie von Francois I 1537 errichtet wurde, haben Sie einen herrlichen Blick auf die Huegel des Hinterlands und die Cote d'Azur. SEHENSWERT; die Hauptstrasse, die den Ort von einem Ende zum anderen durchquert, hier finden Sie zahlreiche Boutiquen und Galerien. Die Kirche aus dem 12. Jhd., die reichdekorierte Kapelle, das Buergermeisteramt, das sich im Schlossturm befindet, Fondation Maeght mit einer grossen Sammlung von Skulpturen, Bildern und Werken des XX Jhd. Im Garten der Fondation sehen Sie Windspiele von Calder, eine Bronze von Zadkine, Skulpturen von Miro....Der Bau ist in perfekter Harmonie mit der Natur und Landschaft, die Fondation wurde vom Architekten José Luis Sert erbaut, einem Kollegen von Corbusier. Im Geschichtsmuseum wird die Geschichte der Gemeinde und Provence aufgezeigt. TOURETTE S. LOUP, die Veilchenstadt! Im Mittelalter war Tourette, das auf dem Gipfel eines Felsens steht, ein bedeutendes Weberzentrum. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Aktivitaet wieder aufgenommen, zahlreiche Weber haben sich niedergelassen. Wenn Sie durch die Gassen wandern, sehen Sie Reproduktionen von alten Stoffen mit provencalischen Mustern, sowie wertvolle Stoffe fuer die Haute Couture. Doch die Haupteinnahmequelle des Dorfes ist die Veilchenkultivation, die hier schon ueber einem Jhd.angebaut werden. Sehenswert ist die Kirche mit ihrem Triptyque aus dem 10. Jhd. sowie die Kapelle St. Jean, die 1959 von Raphael Soupault mit naiven Fresken dekoriert wurde. GOURDON liegt 500 m ueber dem LOUP und bietet seinen Besuchern ein spektakulaeres Panorama. In diesem Dorf mit vielen Ueberresten aus vergangenen Zeiten leben heute viele Kuenstler, deren Laeden an den steilen Dorfgassen liegen. Einen Besuch wert ist das SCHLOSS, Fort aus dem 12. jhd. von den Comtes de Provence und auf das Fundament einer Sarrasin Festung gebaut. Die Ehrenterasse des Schlosses ist von André le Notre gezeichnet, dem Gaertner von Louis XIV aus Versailles entworfen. Von diesem Punkt, mit vielen hundertjaehrigen Linden und Pflanzen haben Sie ein grandioses Panorama. Im Erdgeschoss des Schlosses befindet sich das Musée Historique, das mittelalterliche Kunst und antike Waffen ausstellt. Im Musée d'Art Decoratifs wird eine interessante Sammlung von Moebelkreationen der grossen Namen des Art Deco ( 1920/ 30) gezeigt. Das HINTERLAND VON GRASSSE: Grasse ist das Kapital der Parfumerie. An den Voralpen gelegen, liegen die farbigen Fassaden der Altstadt etagenfoermig uebereineander. Auf den schattigen Gassen entdecken Sie architektonische und geschichtliche Kostbarkeiten. Ein wunderbarer Blick auf's Meer belohnt Sie. Dank der Vielzahl wilder und kultivierter Pflanzen rund um Grasse, hat sich die Stadt auf Parfuemherstellung spezialisiert. Diese sind weltweit bekannt. SEHENSWERT ist die Kathedrale Notre Dame de Puy, in der 3 Bilder von Rubens , sowie ein religioeses Wandbild von Fragonard,einem Maler aus Grasse zu sehen sind. Das Geschichtsmuseum befindet sich in einem Herrschaftshaus aus dem 18. Jhd., sehr schoene Keramiken der Gegend werden hier ausgestellt. Im Musée Fragonard bekommen Sie einen Ueberblick ueber die frz. Malerei zwischen 1750 und 1850 durch die Werke der 3 Fragonard Malergenerationen. Das Musée Provencal du costume et du bijou praesentiert das Universum weiblicher Kostueme im 18. Jhd. Sie sollten Grasse nicht verlassen, ohne die Museen, die sich mit der Geschichte und Herstellung der Parfuemerie befassen, zu besichtigen. In der Parfumerie Gallimard, 1849 gegruendet, koennen Sie die Herstellung verfolgen und auch an Ateliers teilnehmen. Im Musée de la Parfumerie ist eine schoene Sammlung alter Parfuemflacons zu sehen, sowie ein Gewaechshaus mit allen Pflanzen, die in der Parfuemerie verwendet werden. In der UMGEBUNG liegt das Dorf St. CEZAIRE, ein mittelalterliches Dorf an einen senkrechten Fels geklebt. St. Cezaire liegt direkt oberhalb der Gorges de Siagne, die durch eine kleine Strasse erreichbar sind und einen schoenen Blick auf den canyon bieten. Die Hoehlen von St. Cézaire wurden 1890 entdeckt und fuehren bis 40 m unter die Erde. CHATEUNEUF DE GRASSE ist ein typisches Dorf der Gegend, an den langen, schmalen Gassen zeugen viele Details von vergangenen Zeiten: Haeuser aus dem 16/ 17. Jhd., Waschbrunnen....In der Kirche aus dem XV Jhd. befindet sich ein bekanntes Wandbild aus dem 18. Jhd. Sobald man Nizza verlaesst, gehen die gruenen, bewachsenen Huegel schnell in die Voralpen ueber. Hier, auf 1000 Hoehenmeter, in intakter Natur, finden Sie die schoensten und spektakulaersten versteckten Doerfer: PEILLON, mittelalterlich, auf einem schmalen Fels gelegen, zaehlt sicherlich zu den schoensten unter ihnen. Hier gibt es wenige Strassen, Steintreppen geben den Zugang zu den Haeusern. Auf der Spitze des Dorfes steht die Kirche aus dem 18. Jhd., die auf die Ruinen des ehemaligen Schlosses gebaut wurde. Sehenswert hier ist die 8-eckige Laterne, sowie Wandbilder aus dem 17/ 18. Jhd. Die Kapelle der schwarzen Buesser ist fuer ihre Fresken von Jean Canavesio aus dem 15. Jhd. die heute immer noch bestens erhalten sind, bekannt. Das Dorf PEILLE liegt inmitten wilder Natur, oberhalb der Schlucht Faquin. Ebenso aus dem Mittelalter, stehen hier die Ueberreste des Schlosses des Comptes de Provence. Dank der gutstudierten Beleuchtung erscheint das Dorf nachts in einem ganz speziellen Zauber. Die Bevoelkerung spricht hier einen eigenen Dialekt; le pelhasc, dem nissart verwandt, doch anders ausgesprochen. In der Altstadt befinden sich schoene gothische Haeuser, Kreuzgangpassagen, schmale, pittoreske Gassen. In der Kirche aus dem 12/ 13. Jhd. befindet sich eine Wandmalerei aus dem 14. Jhd. die Szenen des Dorfes waehrend des Mittelalters praesentiert. COARAZE, mittelalterlich, liegt inmitten von Olivenhainen und Zypressen, es erinnert an die Toskana. Mit Geschmack restauriert, haben hier in den 50ger und 60ger Jahren zahlreiche Kuenstler wie Cocteau, Poncé de Léon, Mona Christa etc. gewohnt. Diese haben gemeinsam die Sonnenuhren, die auf dem Buergermeisteramt und der Mauer des Kirchplatzes sind, gestaltet. Die Kapelle Notre Dame de Pitié wird auch die blaue Kapelle genannt. Das Leben Christi wurde hier in Blau von Pncé de Léon, Anfang der 60ger Jahre dargestellt. LUCERAM ist ein befestigtes Dorf, in dem die Haeuser verschachtelt am Fels liegen. Es befindet sich im Compté de Nice und hat ein grosses religioeses Erbe. In der Altstadt sehen Sie schoen restaurierte, gothische Haeuser, Brotbackoefen, Arkaden und viele andere interessante Punkte. Die Kirche St. Marguerite, im 18. Jhd.im Roccocostil reoviert, zeigt hinter ihrer rosa und weissen Fassade eine wichtige Sammlung von Wandbildern der école Nicoise aus dem 15/ 16. Jhd., das Wandbild St. Marguerite stammt von Louis Bréa, der heilige Antonius von Jean Canavésio. Der 15m hohe Turm auf der Spitze des Dorfes wurde gebaut, um die Strasse, den einzigen Zugang zum Dorf zu bewachen. |
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