| DIE COTE D'AZUR VON CANNES A NIZZA |
| DIE COTE D'AZUR |
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| Die COTE D'AZUR, dieser kleine isolierte Streifen, zwischen Meer und Gebirge gelegen, ist Dank seines bevorzugten Klimas ein Ueberwinterungsort der internationalen Aristokratie. Diese neuen, betuchten Gaeste mit ueberschwenglichen Ideen haben wunderbare Palaeste, Villen aus 1001 Nacht und luxurieuse exotische Parks geschaffen. |
Terreprovence |
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 DIE COTE D'AZUR VON CANNES A NIZZA - Antibes
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 DIE COTE D'AZUR VON CANNES A NIZZA - La Croisette - Cannes
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| Auch wenn die Prinzen von frueher heute den Platz Modegroessen , dem Showbuisiness und Politikern ueberlassen haben, zieht die Cote d' Azur nach wie vor unzaehlige Touristen an. |
DIE COTE D'AZUR VON CANNES A NIZZA - L'île Sainte-Marguerite CANNES war bis 1834 ein unscheinbares Fischerdorf. In diesem Jahr kam zufaellig ein englischer Kanzler vorbei. Fasziniert von der Gastfreundlichkeit und der Lage, entscheidet er sich von nun an, seine Winter hier zu verbringen. Die englische Aristokratie und danach die Russische folgen ihm und liessen ausschweiffende Schloesser und Luxusvillen bauen. Das bekannte Filfestival wurde 1946 gegruendet und brachte Cannes endgueltig seinen heutigen Rang ein. SEHENSWERT sind die Croisette, eine der |
DIE COTE D'AZUR VON CANNES A NIZZA - Cagnes sur Mer bekanntesten Uferpromenaden der Welt. Sie bringt auf 3 km die schoene Kurve der Bucht bestens zur Geltung, Blumengaerten, exotische Palmen, Haeuser eleganter Architektur und die grossen Namen der Hotels befinden sich hier. Vor Luxusboutiquen warten Limousinen mit Chauffeur auf ihre Kunden und mit ein bisschen Glueck sehen Sie vielleicht den einen oder anderen bekannten Kopf. La Californie befindet sich im Westen der Stadt, hier stehen die Traumvillen aus dem 19. Jhd. Neo-gothische Fassaden, Art Deco oder orientalisch beeinflusste Haeuser erzaehlen den Einfassreichtum und Geschmack der frueheren Aristokraten. In Suquet, weit vom Trubel der Croisette, an den Haengen des Mont Chevalier, liegt die Altstadt. Die Moenche aus Lérins haben das Schloss mit einer grossen Stadtmauer umbaut, um die Fischer von den Angriffen der Sarrasins zu schuetzen. Im Schloss aus dem 11. und 12. Jhd. ist heute das Museum de la Castren mit einer grossen archeologischen Sammlung. Der Platz de Castre wird von der Kirche Notre Dame de l'Esperance ( 16-17. Jhd. ) dominiert. Von der Terasse haben Sie einen wunderbaren Blick auf die Bucht. Die orthodoxe Saint Michel L'Archange Kirche zeugt von der starken russischen Praesenz in Cannes. Sie ist mit seltenen Ikonen geschmueckt. In der nahen Umgebung haben Sie LE CANNET, das auch wegen seinem bevorzugten und trockenen Klima das frz. Madeira genannt wird. Im Windschatten der bewaldeten Huegel, bietet es Ihnen ein Panorama bis zu den Iles de Lerins und der Corniche de L'Esterel. Der Maler Bonnard hat hier die letzen Jahre seines Lebens verbracht und hat somit dem Bekanntheitsgrad der Stadt beigetragen. Einen Besuch wert ist die St. Sauveurkapelle, die von Tobiasse bemalt ist, sowie die mur des amoureux de Peynet. Nur 15. min per Boot befinden sich die Iles de Lerins, eine andere Welt! Sainte Marguerite, die bewaldeteste, war schon im Altertum bekannt, Ausgrabungen zeugen von einer romanischen Stadt und einem Hafen. Ein botanischer Wanderweg laesst Sie unzaehlige mediterrane Pflanzen und Flora entdecken. Der Weg fuehrt zum Fort Royal, das von Richelieu gebaut wurde und nachher in den Haenden Vaubans war. 1647 wurde es Staatsgefaengnis, hier war die bekannte und mysterieuse " masque de fer" gefangen. Heute ist hier das Musée de la mer , in einem Pavillon ein interessantes Aquarium. Die Insel Saint Honorat, die Religieuse, ist zum Teil von Zisternermoenchen bewohnt. Sie ist Privatland, doch koennen Sie spazierengehn und auch baden. Das alte Kloster liegt im suedlichen Teil der Insel. Es wurde 1073 erbaut, der 1. Stock ist aus dem 14. und 17. Jhd. Das heutige Kloster ist aus dem 19. Jhd. und ist um die alten Gebaeude gebaut. Die 7 Kapellen auf der Insel gehoeren zum Kloster. JUAN LES PINS...bei diesem Name denkt jeder an Jazz..Im Mittelalter war Juan les Pins ein grosses Moor, auch im 19. Jhd. gab es hier nur Sand und Pinien. Die Amerikaner haben diesem Platz 1920 ein Gesicht gegeben, man sieht Bikinies am Strand, man faehrt Wasserski , braeunt sich und hoert Jazz, die neue Musik, die von den schwarzen Amerikanern komponiert wird. Abende sind organisiert und die goldene Jugend der Epoche swingt die Naechte durch. Sidney Bechet feiert hier seine Hochzeitsparty und organisiert jeden Sommer Konzerte. 1959 wird das 1. Jazzfestival gegeruendet. Seither spielen unterm Sternenhimmel und den Pinien grosse Namen der Musikgeschichte und Juan les Pins wurde das europaeische Herz des Jazz. In der Umgebung liegt Golfe Juan, ein Badeort mit feinem Sandstrand und schoener Uferpromenade. VALLAURIS ist die Stadt der Keramik. Schon die Roemer, danach die Moenche und Genueser haben diese lehmige Erde der Umgebung genutzt und Geschirr hergestellt. Nach einer laengeren Pause hat Picasso dies Aktivitaet wieder aufgenommen und ihr neuen Elan gegeben. Heute ist Vallauris DER Platz, wo schoenstes Kunsthandwerk undToepferwaren hergestellt werde. Alle zwei Jahre findet hier die Biennale der Keramik statt, die eine Auswahl von 200 Werken von 1500 Teilnehmern zeigt. SEHENSWERT ist das Schloss, ein seltenes Beispiel von Renaissancearchitektur der Provence, das im 16. Jhd. wieder aufgebaut wurde. Heute befinden sich hier 2 Museen, ebenso findet hier jedes 2. Jahr die Biennale statt. Im Nationalmuseum " musée de la guerre et la paix" ist ein Werk Picassos ueber das Thema Krieg und Frieden, die Stadt gab ihm 1952 dieses Bild in Auftrag . Im Musée Magnelli, dem Keramikmuseum, sehen Sie moderne Keramik. ANTIBES wurde von den Griechen aus Massalia im 4. Jhd. vor Ch. gegruendet. Lange war die Stadt wichtiger Punkt zwischen Italien und Marseille. Ihre geographische Situation ( gegenueber Nizza) hat ihr den Name gegeben, Antipolis heisst die Stadt gegenueber . Antibes ist die einzige Stadt der Kueste, die eine Stadtmauer besitzt, und jede Epoche hat hier reiche Zeugen hinterlassen. Die Stadt lebt vor allem von Blumenproduktion. Die 25km lange Kueste, wo sich Straende und Buchten abwechseln, macht sie zu einem beliebten Badeort. SEHENSWERT ist die Promenade Amiral de Grasse, die an der noch intakten Stadtmauer aus dem 12. Jhd. entlangfuehrt. Die Kirche Immaculée Conception war eine Kathedrale im Mittelalter, ihr Kirchturm stammt aus dem 12. Jhd. Das Fort Carré, auf einem isolierten Fels stehend , ist aus dem Jahre 1550 und wurde von Vauban erweitert. Das Grimaldischloss ( 12. Jhd. ), indem sich das Picassomuseum befindet steht auf den Ruinen eines romanischen Kastrums. Es wurde im 16. Jhd. wieder aufgebaut, der Turm stammt jedoch noch aus romanischer Zeit. In der Picassostiftung sehen Sie zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Skizzen des Kuenstlers, sowie eine schoene Keramiksammlung. Im Musée Peynet, das 1950 gegruendet wurde, koennen Sie die Werke Peynets besichtigen. Das Archeologische Museum zeigt 4000 Jahre Lokalgeschichte. Der Port Vauban ist der groesste Jachthafen Europas. In der UMGEBUNG liegt Cap d'Antibes. Hier koennen Sie einen schoenen Spaziergang auf die Halbinsel machen, auf der wunderschoene Villen und Luxushotels in ueppiger Pflanzennatur stehen. Einige Sehenswuerdigkeiten von Cap d'Antibes: Der Sanctuaire de la Groupe, 2 nebeneinanderstehende Kapellen, in der einen ist eine Freske von J. Clergues, sowie Wandmalereien, in der anderen Wandmalereien mit dem Thema Meer. Der Jardin Thuret wurde vom Botanisten Gustave Thuret 1857 gegruendet, hier finden Sie auf 4ha eine reiche Sammlung von exotischen Pflanzen und Baeumen. Im Musée Napoléon sind, wie der Name sagt, Erinnerungen an Napoléon ausgestellt. Es befindet sich in der ehemaligen Batterie de Grillon, von hier haben Sie auch einen herrlichen Blick zu den Iles de Lérins und den Alpen. BIOT, ein verstecktes Dorf aus dem Jahre 154 v. Ch.liegt im Hinterland, die Huegel sind mit Mimosen und Oliven bewachsen. Seit dem Altertum stellen die Handwerker aus Biot schoene Keramik her. Im Mittelalter war Biot fuer seine grossen Tongefaesse bekannt, in denen Olivenoel transportiert und konserviert wurde. Heute haben die Glasblaeser die Stadt bekannt gemacht, die ein mit Luftblasen durchsetzes Glas herstellen. Wenn Sie auf den verwinkelten Wegen im Dorf spazieren gehen, machen Sie eine Reise durch die Geschichte; le Portugon, la calade des migraniers, la place de la catastrohe ( hier sind am 12.6.1898 2 Haeuser gleichzeitig eingestuertzt.....im Geschichtskundemuseum von Biot, das sich in der ehemaligen Pénitents Blancskapelle befindet, sind die entscheidenden Schritte der Geschichte des Dorfes festgehalten. Im Musée Fernand Léger sind die Werke ( Bilder, Keramiken, Mosaiken ) des Kuenstlers Léger ausgestellt, dessen Frau die Sammlung nach seinem Tod dem Staat vermacht hat. In der Glasfabrik koennen Sie den verschiedenen Schritten bei der Glasherstellung zusehen, sowie die fertigen Werke in einer Galerie besichtigen. CAGNES S/ MER liegt inmitten von Olivenhainen, Zypressen und Blumenkulturen. Die Stadt besteht aus 3 Teilen: Haut de Cagnes ist aus dem Mittelalter, das moderne Cagnes und Cros de Cagnes, ein kleiner Hafen und Badeort. In Haut de Cagnes, mit seinen kleinen Gassen, Arkadenhaeusern und Treppen haben sich viele Kuenstler angesiedelt, die die Stadt auch bekannt gemacht haben: Ziem, Modigliani, Cézanne und Rénoir, der sich 1907 installiert hat. SEHENSWERT ist das mittelalterliche Schloss, das von Rainer Grimaldi 1310 gebaut und 1620 luxurioes renoviert wurde. Heute befindet sich hier das Musée de l'Olivier, das die Geschichte und die Kultur dieses wertvollen Baumes praesentiert, das Musée d' Art Moderne, sowie die Stiftung Suzy Solidor ( bekannte Saengerin aus dem 20. Jhd. ), in der 40 Portraits von namhaften Kuenstlern der Epoche ausgestellt sind. Das Musée Renoir ist im Haus des Kuenstlers " les Colettes ", in dem er ab 1907 mit seiner Familie wohnte. Hier sind Erinnerungen und Bilder aus der letzen Schaffenszeit von Renoir ausgestellt. Im Garten stehen schoene Skulpturen. Die Altstadt von VILLENEUVE LOUBET wird vom Schloss aus dem 13. Jhd, das im 19. Jhd. restauriert wurde, dominiert. Hier ist der bekannte Kuechenchef Auguste Escoffier geboren. Der Moderne Teil der Stadt liegt an der Kueste und heisst Marina Baie des Anges. Die Marina ist eine der interessantesten Immobilienrealisationen der Cote d' Azur. Am Meer langer Steinstrand. Im Musée de l'Art culinaire, das sich im Geburtshaus Escoffiers befindet, sind Erinnerungen an den Chef, sowie eine reiche Dokumentation zur Kochkunst ausgestellt. Das Geschichts- und Kunstmuseum ist den grossen Konfliketen, denen Frankreich im 20. Jhd. ausgestzt war, gewiedmet. |
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